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Kontrolliert zu Boden – auch dort, wo kein Platz ist.

Baumfällung in Berlin und Brandenburg

Ein Baum fällt nicht einfach um. Er wird gelegt – berechnet, gesichert und in eine Richtung, die vorher feststeht. Wo dafür kein Platz ist, nehmen wir ihn von oben Stück für Stück ab.

Gefällte Fichte liegt zerlegt im Hausgarten, im Vordergrund der frisch geschnittene Wurzelstock

Wann ein Baum wirklich weg muss

Nicht jeder Baum, über den sich jemand ärgert, muss gefällt werden. Ein zu großer Ahorn lässt sich einkürzen, eine schiefe Birke kann statisch völlig in Ordnung sein, und Laub im Regenrinne ist noch kein Fällgrund. Wir sagen Ihnen das auch, wenn wir dadurch einen Auftrag verlieren.

Weg muss ein Baum, wenn seine Standsicherheit dahin ist: Pilzbefall am Stammfuß, ausgehöhlter Stamm, aufgerissene Zwiesel, ein Wurzelteller, der sich bei Wind hebt. Ebenso, wenn er tot ist – abgestorbene Kiefern und Fichten nach den Trockenjahren sehen wir im Havelland fast täglich. Und manchmal ist es schlicht die Bebauung: Der Anbau kommt, die Zufahrt muss breiter, der Baum steht im Weg.

Wie wir arbeiten

Steht der Baum frei, legen wir ihn im Ganzen. Fallkerb, Fällschnitt, Halteband – dazu Keile oder ein Seilzug, wenn die Krone in die falsche Richtung hängt. Das ist die schnellste und günstigste Variante, verlangt aber eine Freifläche, die mindestens der Baumhöhe entspricht.

Diese Fläche gibt es in einem Reihenhausgarten selten. Dann fällen wir in Etappen: Wir steigen über Seil oder Hebebühne in die Krone, nehmen sie ab und ringeln den Stamm von oben nach unten in Stücke. Schwere Teile hängen dabei am Seil und werden kontrolliert abgelassen, statt auf das Gewächshaus zu fallen. Ein zwanzig Meter hoher Baum verlässt so einen Garten, in dem zwei Meter Platz sind.

Was danach passiert, entscheiden Sie: Stamm auf Ofenlänge geschnitten und gestapelt, oder alles abgefahren. Den Wurzelstock fräsen wir auf Wunsch so tief aus, dass Sie die Stelle wieder einsäen oder bepflanzen können.

Was eine Fällung kostet

Seriös lässt sich das nicht per Pauschalliste beantworten. Den Preis bestimmen Höhe, Stammdurchmesser, Zustand des Holzes, der Platz drumherum und die Frage, wie weit wir das Material tragen müssen. Eine freistehende Birke auf der Wiese kostet einen Bruchteil einer Pappel zwischen Haus und Freileitung.

Deshalb machen wir es so: Sie schicken uns Fotos und die ungefähre Höhe, wir nennen Ihnen eine Spanne. Bei größeren Aufträgen kommen wir vorbei und schauen es uns an. Was wir dann sagen, gilt – wir arbeiten mit Festpreisen, nicht auf Stundenzettel.

Echter Einsatz

Präzisionsfällung im Wohngebiet

Zwischen Zaun und Hauswand ist kein Platz für Zufall – der Baum fällt genau dorthin, wo er hinfallen soll.

Häufige Fragen

Zum Thema Baumfällung

Wie lange dauert eine Baumfällung?

Ein normaler Gartenbaum ist in zwei bis vier Stunden weg, einschließlich Aufräumen. Große Bäume in beengter Lage, die stückweise abgetragen werden müssen, können einen ganzen Tag dauern. Den Zeitrahmen nennen wir Ihnen vorher.

Muss ich zu Hause sein?

Nur, wenn wir sonst nicht auf das Grundstück kommen. Viele Kunden sind bei der Arbeit; wir brauchen dann lediglich einen Zugang und eine klare Absprache, was mit dem Holz geschehen soll.

Was ist mit dem Nachbargrundstück?

Wenn Äste hinüberragen oder wir zum Arbeiten Platz brauchen, sprechen wir vorher mit den Nachbarn – auf Wunsch übernehmen wir das. Reicht ein Baum über die Grenze, ist das rechtlich Ihre Angelegenheit, praktisch aber meist in fünf Minuten geklärt.

Bleibt ein Loch im Rasen zurück?

Nach dem Fräsen bleibt eine Mulde aus Hackspänen. Die füllen wir auf Wunsch mit Mutterboden auf und säen ein oder legen gleich Rollrasen darüber – dann ist nach wenigen Wochen nichts mehr zu sehen.

Erzählen Sie uns von Ihrem Baum.

Ein Foto und die ungefähre Höhe genügen für eine erste Einschätzung. Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einer klaren Auskunft – kostenfrei und unverbindlich.

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