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Klare Kanten, dichter Wuchs.

Heckenschnitt

Eine Hecke, die jedes Jahr geschnitten wird, bleibt jahrzehntelang dicht. Eine, die man zehn Jahre wachsen lässt, wird innen kahl – und lässt sich nicht mehr ohne Weiteres zurückholen.

Frisch geschnittene Thujahecke entlang einer vorbereiteten Gartenfläche

Der jährliche Schnitt

Der eigentliche Trick ist die Form: Eine Hecke muss unten breiter sein als oben, sonst beschattet sie sich selbst und verkahlt von unten. Diesen leichten Anzug bauen wir bei jedem Schnitt mit ein, auch wenn er über die Jahre verloren gegangen ist.

Geschnitten wird je nach Art ein- bis zweimal jährlich. Der Haupttermin liegt Ende Juni nach dem ersten Austrieb, ein zweiter, formgebender Schnitt kann im Spätsommer folgen. Schnellwüchsige Arten wie Liguster oder Hainbuche vertragen mehr, Kirschlorbeer wird mit der Handschere geschnitten, damit keine halbierten Blätter braun werden.

Alte Hecken zurückholen

Bei einer Hecke, die zu breit und zu hoch geworden ist, gehen wir behutsam vor. Laubgehölze wie Hainbuche, Liguster oder Buche vertragen einen kräftigen Rückschnitt bis ins alte Holz und treiben zuverlässig wieder aus – am besten seitenweise über zwei Jahre verteilt, damit die Hecke nie ganz nackt dasteht.

Bei Nadelgehölzen ist Vorsicht geboten: Thuja und Scheinzypresse treiben aus altem, unbelaubtem Holz nicht mehr aus. Wer dort bis auf die braunen Innenzweige zurückschneidet, bekommt eine dauerhaft kahle Wand. Wir schneiden deshalb nur bis an die grüne Zone heran und sagen Ihnen ehrlich, wenn eine Hecke ihre Grenze erreicht hat und ein Neuaufbau sinnvoller wäre.

Und der Abraum?

Bleibt nicht liegen. Schnittgut wird aufgenommen, verladen und abgefahren – auf Wunsch häckseln wir es vor Ort, wenn Sie das Material als Mulch im Garten verwenden möchten. Sie müssen sich um nichts kümmern und haben keine Wertstoffhoffahrten am Wochenende.

Häufige Fragen

Zum Thema Heckenschnitt

Wann darf ich meine Hecke schneiden?

Der schonende Form- und Pflegeschnitt ist ganzjährig erlaubt. Verboten ist vom 1. März bis 30. September das starke Zurückschneiden „auf den Stock" sowie das Roden – § 39 Bundesnaturschutzgesetz schützt in dieser Zeit brütende Vögel. Radikale Verjüngungsschnitte legen wir deshalb ins Winterhalbjahr.

Wie hoch darf meine Hecke an der Grenze sein?

Das regelt das Nachbarrecht der Länder und ist in Berlin und Brandenburg unterschiedlich. Als grobe Orientierung gilt: Je näher an der Grenze, desto niedriger. Bei Streit hilft ein Blick in das jeweilige Nachbarrechtsgesetz – wir schneiden auf die Höhe, die Sie vorgeben.

Schneiden Sie auch sehr hohe Hecken?

Ja. Ab etwa vier Metern arbeiten wir von der Bühne oder mit Teleskopgeräten. Gerade bei hohen Thujawänden macht das den Unterschied zwischen einer geraden Kante und einer Wellenlinie.

Erzählen Sie uns von Ihrem Baum.

Ein Foto und die ungefähre Höhe genügen für eine erste Einschätzung. Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einer klaren Auskunft – kostenfrei und unverbindlich.

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