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Garten und Rasen

Garten anlegen im Neubaugebiet: Vom Bauland zur fertigen Fläche

Der Bagger ist weg, der Garten ist eine verdichtete Fläche mit Bauresten. So wird daraus ein Garten, auf dem man tatsächlich leben kann.

Abgezogene Erdfläche im Garten eines Neubaus, vorbereitet für neuen Rasen

Wustermark wächst – auf ehemaligen Ackerflächen und Baulücken entstehen laufend neue Einfamilienhäuser. Nach der Übergabe steht bei fast jedem Neubau dasselbe Problem im Garten: keine Wiese, sondern eine verdichtete Fläche voller Baureste, oft noch mit den Fahrspuren der letzten Betonmischer darin.

Warum der Boden nach dem Hausbau nicht gartenfertig ist

Monatelanger Baustellenverkehr verdichtet den Untergrund so stark, dass Wasser kaum noch einsickert. Dazu kommen Reste von Mörtel, Beton und Ziegelbruch, die oft nur eine Schaufel tief unter der Oberfläche liegen – und der aufgeschüttete Mutterboden ist selten derselbe fruchtbare Boden, der vor dem Bau da war.

Was passiert, wenn man das überspringt

Wer Rollrasen direkt auf verdichteten Bauboden legt, hat im ersten Sommer entweder stehendes Wasser nach Regen oder braune, vertrocknete Flecken – oft beides an verschiedenen Stellen derselben Fläche, je nachdem, wie ungleichmäßig verdichtet wurde. Nachträglich lässt sich das kaum reparieren, ohne den Rasen wieder aufzunehmen.

Der Havelland-Sandboden kommt noch dazu

Unabhängig vom Bauzustand ist der gewachsene Boden im Havelland meist sandig und hält Wasser schlecht. Ein Substrat, das Feuchtigkeit besser speichert, ist deshalb keine Kür, sondern in den meisten Neubaugärten hier Standard – sonst steht der schönste neue Rasen im ersten Julihochsommer braun da.

Der Ablauf vom Bauland zur fertigen Fläche

Zuerst werden sichtbare Baureste entfernt und der verdichtete Boden tief gelockert. Danach wird bei Bedarf Substrat eingearbeitet, das Planum abgezogen und gewalzt, bis Fläche und Gefälle stimmen. Wer möchte, plant jetzt gleich mit: Bei einem Neubau liegen die Grundstücksgrenzen meist noch komplett offen, eine Hecke oder ein Sichtschutz lässt sich also von Anfang an mitdenken, statt sie Jahre später nachträglich um einen fertigen Rasen herum zu pflanzen. Erst danach kommt der Rollrasen – oder eine Ansaat, wenn Zeit keine Rolle spielt.

Wann der richtige Zeitpunkt ist

Am besten, sobald die Außenanlagen und die Einfahrt fertig sind und kein schweres Gerät mehr über die Fläche muss. Frühjahr und Frühherbst eignen sich am besten – dann muss weniger gewässert werden, bis der Rasen angewachsen ist, und die Fläche übersteht den ersten Winter bereits verwurzelt.

Was wir dafür brauchen

  • Ein paar Fotos der Fläche, wie sie aktuell daliegt
  • Die ungefähre Größe des Gartens
  • Ob Bauschutt sichtbar im Boden liegt
  • Ob eine Hecke oder ein Sichtschutz von Anfang an mitgeplant werden soll

Mehr zum eigentlichen Verlegen steht in unserem Beitrag Rollrasen richtig anwachsen lassen, mehr zu unserer Arbeit auf den Seiten Rollrasen und Gartenpflege. Und falls Sie gerade erst in Wustermark gebaut haben: Wir sitzen hier – mehr dazu auf unserer Seite zum Einsatzgebiet Wustermark.

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