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Kosten und Ablauf

Was kostet Stubbenfräsen?

Der Stubben verschwindet nicht von selbst mit der Fällung – und das Ausfräsen hat eine eigene Preislogik. Was dabei zählt.

Motorsäge liegt auf einem frisch geschnittenen Baumstumpf im Garten

Viele denken, mit der Fällung ist die Sache erledigt. Ist sie nicht: Der Baum ist weg, aber der Stubben und der Wurzelteller bleiben stehen. Das Ausfräsen ist ein eigener Arbeitsgang mit eigener Maschine – und einer eigenen Preislogik, die mit der Fällung selbst wenig zu tun hat.

Warum der Stubben nicht einfach liegen bleiben kann

Ein Stubben verrottet nicht in einer Saison. Er braucht Jahre, zieht in der Zwischenzeit Pilze und manchmal Borkenkäfer an und ist eine Stolperkante im Rasen. Bei einigen Laubbäumen – Ahorn, Robinie, Pappel – treibt er im Folgejahr sogar wieder kräftig aus, und man fällt den Baum ein zweites Mal, nur diesmal als Gestrüpp. Wer die Fläche neu bepflanzen, Rollrasen verlegen oder bebauen will, kommt am Ausfräsen ohnehin nicht vorbei.

Was den Preis bestimmt

Durchmesser. Der Hauptfaktor. Abgerechnet wird üblicherweise nach der Fläche der Schnittstelle, nicht nach Pi-mal-Daumen – ein Stubben mit 60 cm Durchmesser braucht spürbar mehr Zeit an der Fräse als einer mit 25 cm.

Tiefe. Reicht es, wenn die Fläche eben und mähbar ist, genügen wenige Zentimeter unter Grasnarbe. Soll später ein neuer Baum an derselben Stelle stehen oder eine Fläche bebaut werden, muss deutlich tiefer gefräst werden – das kostet mehr Zeit und mehr Maschinenverschleiß.

Wurzelteller. Alte, große Bäume haben oberflächennahe Wurzeln, die weit über den sichtbaren Stubben hinausreichen. Soll eine Rasenfläche danach wirklich eben sein, muss die Fräse diesen Wurzeln folgen – das ist mehr Arbeit als nur der Stubben selbst.

Zugänglichkeit. Die Fräse muss zum Stubben kommen. Durch eine schmale Gartenpforte, über Stufen oder zwischen dicht bepflanzten Beeten hindurch dauert es länger als auf freier Fläche – dieselbe Logik wie bei der Fällung selbst.

Anzahl der Stubben. Mehrere Stubben in einem Termin sind günstiger je Stück als ein einzelner isolierter Auftrag, weil die Maschine ohnehin vor Ort ist.

Was mit dem Häckselgut passiert. Beim Fräsen entsteht ein Haufen aus Holz- und Wurzelspänen an der Stelle. Bleibt er als Mulch liegen, ist das die günstigere Variante. Soll er abgefahren werden, kommt ein Posten für Verladen und Entsorgung dazu.

Direkt nach der Fällung oder erst später?

Meistens ist es günstiger, das Fräsen gleich im selben Termin wie die Fällung zu erledigen – Maschine und Team sind ohnehin da, ein zweiter Anfahrtsweg entfällt. Bei sehr nassem Boden fahren wir die Fräse aber lieber nicht auf, um keine Furchen im Rasen zu hinterlassen; dann verschieben wir den Termin um ein paar Tage.

Warum auch hier keine Pauschale

Aus demselben Grund wie bei der Fällung selbst: Eine Tabelle müsste entweder für den ungünstigsten Fall kalkulieren, dann zahlen alle mit einfachen Stubben drauf – oder knapp, dann wird vor Ort nachverhandelt. Stattdessen nennen wir Ihnen eine Spanne anhand von Fotos und Durchmesser, bei größeren Aufträgen einen Festpreis vor Ort.

Was wir dafür brauchen

  • Ein Foto des Stubbens, möglichst mit einem Gegenstand zum Größenvergleich daneben
  • Durchmesser – einmal quer über die Schnittfläche gemessen
  • Gewünschte Tiefe – reicht eben und mähbar, oder soll später etwas Neues an die Stelle?
  • Zufahrt – wie kommt man an den Stubben heran?
  • Häckselgut – liegen lassen oder abfahren?

Mit diesen Angaben können wir fast immer eine belastbare Einschätzung geben, ohne vorher da gewesen zu sein.

Sie haben eine Frage zu Ihrem Fall? Rufen Sie an unter 0173 4652252 oder schicken Sie uns über das Anfrageformular ein paar Fotos. Wir antworten innerhalb eines Werktags.

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Ein Foto und die ungefähre Höhe genügen für eine erste Einschätzung. Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einer klaren Auskunft – kostenfrei und unverbindlich.

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